“… the greatest of these is charity.” * “… die Liebe ist die Größte unter ihnen.”

“Though I speak with the tongues of men and of angels, and have not charity, I am become as sounding brass, or a tinkling cymbal … Charity suffereth long, and is kind; charity envieth not; charity vaunteth not itself, is not puffed up, doth not behave itself unseemly, seeketh not her own, is not easily provoked, thinketh no evil; rejoiceth not in iniquity, but rejoiceth in the truth; beareth all things, believeth all things, hopeth all things, endureth all things … For now we see through a glass, darkly, but then face to face: now I know in part; but then shall I know even as also I am known. And now abideth faith, hope, charity, these three; but the greatest of these is charity.”

(1. Corinthians 13)

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“Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte keine Liebe, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle … Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles … Denn wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem undeutlichen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, genau wie auch ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.”

(1. Korinther 13)

Gleichnisse: der Spiegel, in dem wir unser eigenes Bild sehen können

Gleichnisse: der Spiegel, in dem wir unser eigenes Bild sehen können

“Die Evangelien der Apostel zeugen nicht nur von Jesu Heilarbeit, sondern auch von seinen Gleichnissen als einem zentralen Element seines Lebenswerkes, der Demonstration des göttlichen Seins. Gleichnisse waren ein wichtiger Bestandteil von Jesu beispielloser Mission und man darf unterstellen, dass er in bestimmten Situationen ganz bewusst seine Botschaft in Form von Gleichnissen vermittelte …

… Der Kern von Gleichnissen muss auf alltäglichen und damit für den Zuhörer leicht verständlichen Situationen beruhen. Kurz: Moderne Zeiten erfordern moderne Gleichnisse …

… Zu oft, scheint es mir, erspüren wir nicht die wahre Ursache des Hilferufes unseres Nächsten und nutzen nicht die Gunst der Stunde (ja, denn genau das ist es!), diesen Hilferuf als Bereitschaft zur Umwandlung zu erkennen. Anstatt dem nach Orientierung oder Weisung rufenden menschlichen Gemüt durch ein Gleichnis liebevoll den Schlüssel zu seiner eigenen inneren Umwandlung in die Hand zu geben, schlagen wir die Tür durch zwar wohlgemeinte, aber oftmals doch uninspirierte Ratschläge oder sogar selbstgefällige Belehrungen zu …”

Lesen Sie hier weiter (Original erschienen im Herold Der Christlichen Wissenschaft):
Gleichnisse: der Spiegel, in dem wir unser eigenes Bild sehen können

Mental treatment: its “agent” and its recipient are of the same nature, Spirit * Geistige Behandlung: ihr “Wirkstoff” und Empfänger sind ein und derselben Natur, GEIST

As soon as I am conscious of my being divine reflection* – and as such entirely spiritual – mental treatment unfolds its full capacity because the “agent” of the treatment and the recipient are of the same nature, Spirit.

As a water drop naturally diffuses in and mixes with water when it falls into a body of water, spiritual treatment diffuses unobstructed in spiritualized consciousness, indeed is one with it, and thus unfolds its complete divine capacity.

At each moment let us work concretely in assuring ourselves of our divine nature, of our being divine image and reflection*. To accomplish this it is necessary that we in each moment of our daily life behold God, Spirit even more naturally and, in doing so, practice identifying ourselves as His man, as His reflection – in each situation, be it ever so “small”.

* “As the reflection of yourself appears in the mirror, so you, being spiritual, are the reflection of God.” (Science and Health with Key to the Scriptures)

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Sobald ich mir bewusst bin, dass ich göttliche Reflexion* bin – und damit vollends geistig bin – entfaltet geistige Behandlung ihre volle Kapazität, da der “Wirkstoff” der Behandlung und der Empfänger ein und derselben Natur, Geist, sind.

Ganz so wie sich der Wassertropfen beim Fallen in ein Gewässer ganz natürlich im Wasser ausbreitet und sich mit dem Wasser durchmischt, breitet sich die geistige Behandlung im vergeistigten Bewusstsein ungehindert aus, ja ist eins mit ihm und entfaltet so ihre gesamte göttliche Kapazität.

Arbeiten wir jeden Moment konkret daran, uns unserer göttlichen Natur, also unseres göttlichen Bild und Gleichnisses*, zu vergewissern. Und hierfür ist es erfordlich, dass wir in allen täglichen Situationen GOTT, GEIST noch natürlicher erblicken und uns dadurch darin üben, uns selbst als Seinen Mensch, als Seine Reflexion zu identifizieren – und zwar in jeder noch so “kleinen” Situation.

* “So wie dein Bild im Spiegel erscheint, so bist du, da du geistig bist, die Widerspiegelung Gottes.” (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift)