In Reality is Unreality unreal * In Wirklichkeit ist Unwirklichkeit unwirklich

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Why is there a need to talk about unreality since unreality, after all, is an absence: namely the absence of reality. Why talk about an absence?

Because this absence sometimes seems present in human consciousness. For instance: discontent might appear real, yet is but the supposed absence of gratitude; idle talk might appear real, yet is but the supposed absence of a noble mind; sensuality might appear real, yet is but the supposed absence of true affection. More generally: evil might appear real, even as real as good, yet is but the supposed absence of good.

Actually, unreality is nothing but a lack of spirituality. Put another way: unreality is but a want of, yea a longing for spirituality.

In Christian Science the absolute authority of spirituality is God, who is Spirit. Only eternal Spirit perpetually governs spiritual reality which is the only reality of spiritual man.

It is in my ardent longing for that spiritual reality that any unreality loses its appearance as a reality and, as a natural consequence, my true identity as spiritual man, all along untouched, is revealed.

Spirit asserts always its eternal supremacy even over what is termed unreality, thus satisfying every human longing for spiritual reality, for joy, health, purity, love, holiness.

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Wieso ist es notwendig, über Unwirklichkeit zu sprechen, da Unwirklichkeit doch lediglich eine Abwesenheit ist: nämlich die Abwesenheit von Wirklichkeit. Weshalb also über eine Abwesenheit sprechen?

Weil diese Abwesenheit dem menschlichen Bewusstsein manchmal als anwesend erscheint. Zum Beispiel: Unzufriedenheit mag wirklich erscheinen, ist aber nur die vermeintliche Abwesenheit von Dankbarkeit; unnützes Gerede mag wirklich erscheinen, ist aber nur die vermeintliche Abwesenheit einer edlen Gesinnung; Sinnlichkeit mag wirklich erscheinen, ist aber nur die vermeintliche Abwesenheit wahrer Zuneigung. Grundsätzlicher: Unheil mag wirklich erscheinen, sogar so wirklich wie Gutes, ist aber nur die vermeintliche Abwesenheit von Gutem.

Tatsächlich aber ist Unwirklichkeit nichts weiter als ein Mangel an Geistigkeit. Um es anders auszudrücken: Unwirklichkeit ist nichts als ein Bedürfnis, ja ein Verlangen nach Geistigkeit.

In der Christlichen Wissenschaft ist die absolute Autorität von Geistigkeit GOTT, der GEIST ist. Nur ewiger GEIST regiert fortwährend geistige Wirklichkeit, die die einzige Realität des geistigen Menschen ist.

Es ist durch mein inniges Verlangen nach dieser geistigen Wirklichkeit, dass jegliche Unwirklichkeit ihren Augenschein von Wirklichkeit verliert und, als natürliche Folge, meine wahre, von jeher unversehrte Identität als geistiger Mensch offenbart ist.

GEIST bringt zu jeder Zeit seine ewige Oberhoheit selbst über das, was als Unwirklichkeit bezeichnet ist, zur Geltung und stillt so jegliches menschliche Verlangen nach geistiger Wirklichkeit, nach Freude, Gesundheit, Reinheit, Liebe, Heiligkeit.

Fearlessness is a principle * Furchtlosigkeit ist ein Prinzip

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What actually is fear? A thing, an entity, a self-contained factor – a reality per se!? Who has met such a stand-alone reality?

Fear per se exists not! Only: “…I fear…”, that is a state of mind, a mental state of incomplete Love: “He that feareth is not made perfect in love.” (1. John 4:18)

“There is no fear in love” (1. John 4:18).
LOVE is a divine principle. And so fearlessness is a divine principle!

And as a principle must not necessarily be understood for it to be at work, so fearlessness, even when not fully grasped, is operative, universally and specifically.

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Was soll Furcht sein? Ein Ding, ein Wesen, eine eigenständige Größe – eine Realität aus sich selbst heraus!? Wem ist eine solche eigenständige Realität je begegnet?

Furcht per se existiert nicht! Sondern nur: “…ich fürchte mich…”, also eine Gemütsverfassung, ein mentaler Zustand unvollendeter Liebe: “Wer sich fürchtet, der ist noch nicht vollendet worden in der Liebe.” (1. Joh 4:18)

“Furcht ist nicht in der Liebe” (1. Joh 4:18).
LIEBE ist ein göttliches Prinzip. Und so ist Furchtlosigkeit ein göttliches Prinzip!

Und so wie ein Prinzip nicht notwendigerweise verstanden werden muss und es dennoch universal und präzise wirkt, so wirkt Furchtlosigkeit, selbst wenn nicht vollends ergriffen, allumfassend und spezifisch.