Gleichnisse: der Spiegel, in dem wir unser eigenes Bild sehen können

Gleichnisse: der Spiegel, in dem wir unser eigenes Bild sehen können

“Die Evangelien der Apostel zeugen nicht nur von Jesu Heilarbeit, sondern auch von seinen Gleichnissen als einem zentralen Element seines Lebenswerkes, der Demonstration des göttlichen Seins. Gleichnisse waren ein wichtiger Bestandteil von Jesu beispielloser Mission und man darf unterstellen, dass er in bestimmten Situationen ganz bewusst seine Botschaft in Form von Gleichnissen vermittelte …

… Der Kern von Gleichnissen muss auf alltäglichen und damit für den Zuhörer leicht verständlichen Situationen beruhen. Kurz: Moderne Zeiten erfordern moderne Gleichnisse …

… Zu oft, scheint es mir, erspüren wir nicht die wahre Ursache des Hilferufes unseres Nächsten und nutzen nicht die Gunst der Stunde (ja, denn genau das ist es!), diesen Hilferuf als Bereitschaft zur Umwandlung zu erkennen. Anstatt dem nach Orientierung oder Weisung rufenden menschlichen Gemüt durch ein Gleichnis liebevoll den Schlüssel zu seiner eigenen inneren Umwandlung in die Hand zu geben, schlagen wir die Tür durch zwar wohlgemeinte, aber oftmals doch uninspirierte Ratschläge oder sogar selbstgefällige Belehrungen zu …”

Lesen Sie hier weiter (Original erschienen im Herold Der Christlichen Wissenschaft):
Gleichnisse: der Spiegel, in dem wir unser eigenes Bild sehen können

One thought on “Gleichnisse: der Spiegel, in dem wir unser eigenes Bild sehen können

  1. Wenn uns der Hilferuf eines Nächsten erreicht, das passiert manchmal nur in einem Nebensatz oder aber durch einen gezielten Telefonanruf, tun wir häufig das, was in dem Artikel beschrieben wird: mitfühlende, wohlgemeinte, doch häufig uninspirierte Ratschläge. Wir meinen es gut, wollen Trost spenden, helfen. Oft haben wir ähnliche Situationen erlebt oder stecken mittendrin und schnell gleitet ein Gespräch ins Jammern ab. Außerdem sind wir meist nicht genügend vorbereitet, aus dem Stand einen Hilferuf angemessen zu beantworten.
    Der Artikel fordert uns auf, den Hilferuf als Bereitschaft zur Umwandlung zu verstehen. Tun wir das oder sind wir absorbiert von dem Problem, das uns präsentiert wird, sehen es gar als unlösbar an? Sind wir vorbereitet, jede Disharmonie als Lüge über GOTT für uns zu entlarven? Sind wir selbst so in GOTT geborgen, dass wir uns nicht mental “runter ziehen zu lassen”? Dann sind wir in der Lage, die Gunst der Stunde zu nutzen.
    Der Weg von der Antwort eines netten, mitfühlenden Mitmenschen hin zu einer göttlich inspirierten Antwort spiegelt die Transformation zu einem Praktiker der Christlichen Wissenschaft wider.
    Dank an den Autor für diese Inspiration.

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